In der Kunst lässt sich gegenwärtig eine Tendenz zu investigativen Recherchemethoden beobachten, um staatliche Verbrechen, Korruption und Machtmissbrauch zu rekonstruieren. Dies hat weitreichende Folgen für die Bildsprache: Mit dem aufklärenden Anspruch werden häufig visuelle Effekte der Nachvollziehbarkeit und Glaubwürdigkeit aufgerufen. Maria Sitte erläutert am Beispiel ausgewählter F…
Der natürliche Tod: Er ist universell, international, multikulturell – und er manifestiert sich in Fotografien. Ein Großteil der weißen Mehrheitsgesellschaft steht dem Tod und dem Sterben distanziert gegenüber. Anhand der Serie The Travelers der nordamerikanischen Fotografin Elizabeth Heyert analysiert Saskia Ketz, wie sich zeitgenössische Totenporträts des natürlichen Todes vo…
Seit der Erfindung des Grammophons bilden künstlerische Arbeiten, in denen Sound eine zentrale Rolle spielt, einen immer größer werdenden Bereich der zeitgenössischen Kunstproduktion. Von den ersten Schallaufzeichnungen im 19. Jahrhundert bis zur Postmoderne analysiert Malte Hubrig die technischen und ästhetischen Entwicklungsstränge am Zwischen-Ort von Musik und Kunst und eröffnet einen…
Das Verorten im »Inneren« des Kunstfelds ist für die (post-)konzeptuelle Kunst schon lange eine zentrale Denkfigur. Was passiert, wenn man sich dieses Innen räumlich und sozial vorstellt? Der französische Künstler Philippe Thomas, der sich Ende der 1970er bis Mitte der 1990er mit seinen Arbeiten zwischen Institutionskritik, Appropriation Art und queerer Poetik bewegte, bildet dazu ein in…
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