Wieso betreibt die katholische Kirche Museen? Mit diesem Buch betritt Katharina Knacker ein bisher kaum berücksichtigtes Forschungsfeld: das Museum in katholischer Trägerschaft. Sie liefert einen kunsthistorischen Überblick der Entwicklung dieser Institution im deutschsprachigen Raum – von Anfang des 18. Jahrhunderts bis ins neue Jahrtausend – und hinterfragt die Intentionen der Betreib…
The “political cookbook that has the food world buzzing” (Forbes, Editors’ Pick) features 50+ recipes, short essays, interviews, and quotes from some of the best bakers, activists, and outspoken women in our country today. The 2016 election. The January 6th insurrection. Impeachment, twice. The overturning of Roe v. Wade. For many women, baking now has a new meaning. It&rsqu…
Ausstellungen sind konstitutiv für die »Ordnungen des Wissens« einer Kultur – so etwa für den Kanon der Kunstgeschichte. Im Mittelpunkt dieses Buches steht die »Documenta 11« aus dem Jahre 2002, an der sich eine Entwicklung symptomatisch ablesen lässt: Nach dem Bruch von 1989 und mit dem dominanten Einsatz fotografisch-dokumentarischer Bildmedien wurde hier ein immer noch wirkmächtige…
Die globale Kunstwelt ist ein mehrdimensionaler, diskursiver Raum, in dem sich kulturell unterschiedlich kodierte künstlerische, kunstkritische, kunsttheoretische, kuratorische – und nicht zuletzt ökonomische – Diskursstränge verflechten. In der Verarbeitung diverser sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorien und schließlich der Analyse der documenta sowie der dort seit 1992 vertret…
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Text zu einem selbstverständlichen Gestaltungsmittel der bildenden Kunst geworden. Doch warum verwenden Künstler_innen Text? Und wie setzen sie Schrift ein? Diese Studie markiert die relevanten Themenfelder von Text-Bild-Kombinationen in der zeitgenössischen Kunst. Das Verhältnis von Text und Bild wird u.a. in Werken von Raymond Pettibon, Christopher Wool,…
Dem begrifflichen Denken steht die Möglichkeit eines Denkens in Bildern gegenüber. Technische Bilder zu begreifen kann bedeuten, nicht nur über, sondern in und mit Bildern zu denken. Doch wie ändert sich die Theorie, wenn Medien und Technologien nicht nur als passive Träger und Mittel beschrieben werden, sondern als aktiv ›mitdenkende‹? Dieser Band zeigt, wie Begriffe in Verbindung mi…
Kate Elderkin presents an enjoyable overview not only of the nature of children's dolls in Antiquity, but the customs surrounding their use and subsequent dedication when the owner reached adulthood.
Eine der jüngeren Erkenntnisse der antiken Epigraphik besteht darin, dass Inschriften nicht nur Texte, sondern zugleich materielle Objekte sind, die ihre Wirkung durch ihre Materialität und Präsenz entfalten. Diese Einsicht hat bislang zwar zu vielen Einzelstudien geführt, die bestimmte Inschriftengruppen oder -räume fokussiert haben – sie wurde bislang aber nicht systematisch, eine grö…
Das biblische Danielbuch selbst formuliert die Erwartung: "viele werden es durchforschen …" (Dan 12,4 Lutherübersetzung). Die Geschichte der Danielauslegung in Judentum, Christentum und Islam war im August 2006 in Berlin Gegenstand eines wissenschaftlichen Symposiums, dessen Tagungsbeiträge hier vorgelegt werden. Das Themenspektrum beginnt bei dem biblischen Danielbuch selbst und reicht dan…
Gibt es eine Beziehung zwischen Bildern an der Wand und der Tapete im Kopf ihrer Betrachter? Und wie könnte sich eine derartige Beziehung methodisch greifen lassen, welche soziohistorischen Aspekte ließen sich aus ihr gewinnen? Mit der kontextuellen Analyse von Mythenbildern in pompeianischen Wohnhäusern entwickelt Katharina Lorenz ein neues, stimulierendes Modell zur Beantwortung dieser in …