Künstlerische Performances und Aktionen wurden im Ostmitteleuropa der 1970er Jahre oftmals im halböffentlichen oder privaten Raum und ohne Publikum realisiert. Die vielfältige Medialisierung der Ereignisse mittels Fotografie und Film zielte daher auf Distribution und breitere Rezeption sowie auf Archivierung. Corinna Kühn identifiziert die Vernetzung der Neoavantgarden als eine Verflechtung…
Olga von Bozna?ska (1865–1940) und Otolia Gräfin Kraszewska (1859–1945) gehören der ersten Generation von Künstlerinnen an, die professionell tätig waren und damit auch teilweise ihren Lebensunterhalt selbst bestritten. Die beiden Polinnen begegneten sich während der 1880/90er Jahre in München und bauten von dort aus je eine eigenständige internationale Karriere auf. Marta Koscielnia…
In den späten 1980er Jahren mussten Künstler, Kritiker und Kunsthändler in Polen und Russland lernen, sich als Akteure eines neu entstehenden, post-sozialistischen Kunstmarktes zu begreifen. Thomas Skowronek rekonstruiert anhand führender Kunstgalerien die Etablierung eines neoliberalen Sorge-Regimes in Ost(mittel)europa, das Marktteilnehmer zur konstanten Selbstoptimierung anhält. Er legt…
Bis heute erscheint die russische Kunst im Westen als geheimnisvolle Unbekannte, die immer wieder für Überraschungen sorgt. Die Beiträge des Aufsatzbandes beschäftigen sich mit den politischen, ökonomischen, ästhetischen und ideengeschichtlichen Faktoren, die den Kursschwankungen in der Bewertung der russischen Kunst innerhalb der europäischen Moderne zugrundeliegen. Einen besonderen Sch…
The Central Synagogue of Sofia was built between 1905 and 1909 as a highly visible and monumental structure in the social, commercial, and religious center of the Bulgarian capital. Having survived the Second World War, it remains a testament to early 20th century Sofia and its majority Sephardic Jewish community. In its architecture, it reflects the city's search for its own modern, European, …